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Richtiges Heizen

Vor allem Menschen, die ein bereits bestehendes Haus erwerben, befassen sich erst nach ihrem Einzug mit Altbeständen des Gebäudes. In der Regel verfügt ein Haus grundsätzlich über eine Heizungsanlage, welche nach Einzug eingehend geprüft und beobachtet werden. Vor allem bei Altbauten verbrauchen die in den 60er – 70er Jahren eingebauten Heizungsanlagen sehr viel Energie und reißen die Neubesitzer in eine prekäre Finanzlage. Denn bekanntlich steigen die Energiekosten konstant an. Vor allem wenn die bereits bestehende Heizungsanlage nach ausführlicher Analysierung zuviel Energie verbrauchen, sollten sich Neubesitzer für das Auswechseln der alten Heizanlage beschließen. Dabei sollte dringend darauf geachtet werden, dass der neue Kessel weniger Leistung als der alte hat. Sollten Neuerungen zugleich mit einer Verbesserung der Wärmedämmung des Gebäudes kombiniert werden, kann die Leistung des Kessels noch geringer ausfallen.
Doch nicht die moderne Heizungsanlage alleine garantiert auch die dadurch erwünschten Energieeinsparungen. Menschen, die es zu gut mit dem Beheizen der Räume meinen und durch das Aufdrehen der Heizkörper eine Raumtemperatur von 24 Grad oder höher verursachen, müssen sich nicht wundern, wenn sich dies auf der nächsten Heizrechnung niederschlägt. Normalerweise reicht eine Wohntemperatur von 20 Grad vollkommen aus, um sich wohl zu fühlen und nicht zu frieren. Immerhin werden pro nicht geheiztem Grad Celsius 6 % der Energiekosten gespart. Ebenso sollte darauf geachtet werden, dass die unterschiedlichen im Haus angeordneten Räume auch verschiedene Nutzungen der Bewohner haben. So benötigt ein Schlafzimmer noch weniger als 20 Grad Wärme.
Studien haben ergeben, dass Schlafen in überheizten Räumen gesundheitsschädlich sein kann und eine Schlaftemperatur von 14-18 Grad ausreicht. Darauf sollte in erster Linie bei Kindern und einem Jahr geachtet werden. Denn Erkenntnisse weisen darauf hin, dass es einen Zusammenhang zwischen dem plötzlichen Kindstod und überheizten Schlafbedingungen geben kann.
Weiterhin benötigt eine Küche in der Regel keine zusätzliche Wärmezufuhr. Durch die verschiedenen Aktivitäten wird ausreichend Hitze erzeugt.
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